Heinrich Heine Programm

 

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Foto: Markus Burger

Die Träume und Albträume des Heinrich Heine 

Jazz, Lyrik und Prosa mit Ursula Illert, Jochen Nix
und dem Frankfurt Jazz Trio

Im neuen Heinrich Heine-Programm verbinden die Schauspieler Ursula Illert und Jochen Nix gemeinsam mit dem Frankfurt Jazz Trio Texte des großen Poeten, Journalisten, Provokateurs und Ruhestörers zu einer faszinierenden literarisch-musikalischen Zeitreise durch sein Leben und sein Werk. Dies mit größtenteils unbekannten und darum immer wieder überraschenden Texten, die Nix und Illert aus seinen wichtigsten Werken destilliert haben. Ein Programm, bei dem Jazzfreunde ebenso auf ihre Kosten kommen, wie Literaturliebhaber!

Die Reise beginnt natürlich in Düsseldorf; auf dem Rhein geht es über Bacharach nach Frankfurt am Main, von dort in’s berühmte Land Schnabelewobs, weiter nach Hamburg, nach Italien auf das Schlachtfeld von Marengo – und zum Kämpfen, Verdichten und Sterben nach Frankreich, nach Paris…

„Aber ach! jeder Zoll, den die Menschheit weiter rückt, kostet Ströme Blutes; und ist das nicht etwa zu teuer? Ist das Leben des Individuums nicht vielleicht eben so viel wert wie das des ganzen Geschlechtes? Denn jeder einzelne Mensch ist schon eine Welt, die mit ihm geboren wird und mit ihm stirbt, unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschicht.“

Jochen Nix: „Ursula Illert und ich haben uns für die Form der Collage entschieden und haben diese auf den Bogen von Heines Lebensreise gespannt. Wie uns die Reaktionen auf unsere bisherigen Lesungen zeigten, ist dabei eine überraschende und sehr unterhaltende Wiederbegegnung mit Heinrich Heine herausgekommen.“

Das Frankfurt Jazz Trio, das mit Ursula Illert bereits das Jazz & Lyrik-Programm „a rose is a rose is a rose“ und ein „Christmas-Special“ produzierte, umrahmt die Heine-Texte mit eigenen Kompositionen von Thomas Cremer, sowie mit hierfür eigens arrangierten Jazz-Standards.

Das neue Programm hatte am 18. September 2007 Premiere im Forum des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mit einer Einführung von Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz.

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